Bundesweiter Flashmob zur Ausbildungsreform am 09.09.2013!

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Unterstützen Sie die Belange der Ausbildungskandidaten und unseres zukünftigen Berufsstandes.

Aufruf zum Mitmachen am 9.9.2013 um 19:00 Uhr (bitte etwas früher da sein):

 

Berlin – Alexanderplatz

Frankfurt – Hauptwache

Bielefeld – Jahnplatz

Tübingen – Holzmarkt

Langeoog – Hauptstr.

Oldenburg – ZOB am Hauptbahnhof

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

bitte unterstützen Sie die Aktion der PiAs in Form eines Flashmobs in Ihrem Landesverband.

 

Am 09.09.2013 findet um 19.00 Uhr ein bundesweiter Flashmob statt, der auch vom bvvp mit unterstützt und vorbereitet wird. 

In vielen deutschen Städten - Berlin, Frankfurt/Main, Dresden, Bielefeld, Münster, Tübingen, Langeoog, Oldenburg, Osnabrück, Hamburg und weitere kommen hinzu - werden sich die PiA und ihre Unterstützer/innen treffen und fünf Minuten in der Bewegung verharren.  

Der Appell an die Politik lautet: Reform jetzt! 

 

Unterstützen Sie die Belange der Ausbildungskandidaten und des gesamten Berufsstandes und fordern Sie mit uns allen gemeinsam:

 

Angemessene Vergütung der Praktischen Tätigkeit

Masterniveau als Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung

Reform jetzt!

 

Nehmen Sie teil am Flashmob in einem der genannten Orte. Wer teilnehmen möchte, sollte etwas früher am Treffpunkt sein. Die genauen Treffpunkte für die Freeze-Aktion können aktuell auch auf der Homepage

www.piapolitik.de 

nachgelesen werden.

 

Viele Grüße

Martin Kremser / Ariadne Sartorius

bvvp e.V. Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten
Schwimmbadstr. 22, 79100 Freiburg
Tel. 0761-7910245  Fax: 0761 7910243 
Mail: bvvp@bvvp.de
www.bvvp.de


 

PiA-Streik am 14.11.2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

PIA –Demo am 14.November 2012

 

Die am 14.11. dieses Jahres statt findende Demonstration der PIA für eine gerechtere Bezahlung der Praktika, die als Voraussetzung für eine Psychotherapieausbildung vom Gesetzgeber gefordert werden, war ein voller Erfolg. Veranstalter war der PIA-Verband und Unterstützung gab es von einigen führenden Psychotherapieverbänden, wie dem bvvp, dessen Verantwortliche auf Bundesebene Ariadne Sartoruis anwesend war; vom Berliner Verband nahmen Petra Westphal und Andreas Münstermann teil.

Vom  VPP waren Eva-Maria Schweitzer-Köhn und Jean Rossilhol vertreten, die jungen Kollegen zu unterstützen.

Ein Zug über 100 Meter mit ca. 300 Teilnehmern durch die Innenstadt von Bundesrat zum Gesundheitsministerium in der Friedrichstrasse wurde von Sprechchören, Aufrufen, Trillerpfeifen und durch Lautsprecher verstärkte Gesänge begleitet. Es wurden informatorische Handzettel und trostspendende Taschentücher verteilt, Gespräche  mit Passanten wurden geführt.

Am Gesundheitsministerium angekommen, wurde zunächst lautstark die Ankunft des Protestzuges kundgetan und die Übergabe von 9000 Unterschriften gefordert – Menschen, die ihren Willen bekundet haben, sich für eine angemessene Bezahlung der geleisteten Arbeit approbierter Psychologen einzusetzen.

Diese Übergabe gelang nach einiger Zeit, es bleibt abzuwarten, inwieweit der Gesetzgeber Bereitschaft zeigt, Veränderungen in Gang zu setzen.

Sicher wird der Kampf weitergehen, den auch wir als bereits niedergelassene Kollegen unterstützen sollten, weil wir den Nachwuchs brauchen, dynamisch, ideenreich und leistungsfähig und nicht ausgepowert und mit Schulden belastet.

Petra Westphal

 

Die Pressemeldung der PiA-Demos  vom 14.11.2012 finden sie in der Anlage:

pdf zumDownload

 

Link zum PiA-Protest-Spot:

 

http://www.youtube.com/watch?v=KMw1nhP4VoU&feature=youtu.be

 

Videospot zeigt: Bundesweit arbeiten qualifizierte Kräfte häufig für 0,- EUR/Std im Rahmen ihrer postgradualen Ausbildung in psychiatrischen Kliniken. Doch die nötige Gesetzesreform wird hinausgezögert.

 

 

Der Videospot, den politisch aktive Psychotherapeuten/-innen in Ausbildung (PiA) und ihre Unterstützer/innen am 18. März veröffentlichen, bringt es auf den Punkt: „Es ist ein unhaltbarer Zustand!“ Psychotherapeuten-/innen  in Ausbildung arbeiten im Anschluss ihres Studiums mind. 1.800 Stunden in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken. Sie werden dafür jedoch aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs gering bis gar nicht entlohnt. Zusätzlich bezahlen sie ihre hohen Ausbildungsgebühren aus eigener Tasche.

 

 

Die prekären Bedingungen sind für einen Beruf, der eine hohe Verantwortung für die Versorgung psychisch Erkrankter trägt, inakzeptabel. Es mutet geradezu mittelalterlich an in einem Land, das Mindestlohnbestimmungen und arbeitsrechtliche Standards kennt. Psychologie- und Pädagogik-Studierende, angehende Psychotherapeuten und zahlreiche Berufs- und Fachverbände (siehe Video-Abspann) fordern die Gesundheitspolitiker/innen der Regierungsparteien auf, diesen Missstand endlich mit einer Gesetzesreform aus der Welt zu schaffen.